
Bruder-Konrad-Biografie von P. Gaudentius Walser
Zur 50-Jahr-Feier der Heiligsprechung von Bruder Konrad erschien das Buch von P. Gaudentius Walser ofm.Cap., das hier als
pdf-Datei heruntergeladen werden kann.
Vorwort
Ein gotisches Fresko in der Pfarrkirche Karpfham, unweit von Parzham, hält jenes Gelöbnis
fest, das ein Urahn des heiligen Bruders Konrad, Johann Pirndorffer, 1495 abgelegt
hat: die Gottesmutter Maria ist dargestellt mit dem Gotteskind und hält in der Linken eine
Birne. Im Hintergrund kniet der genannte Johann Pirndorffer mit der Gelöbnis- oder Weiheschrift
in den gefalteten Händen, zu seinen Füßen das Familienwappen der Pirndorffer.
Die adelige Familie der „Pierndorffer“ hatte ihren Sitz in Liutharting im Rottal und wird 1379
erstmals erwähnt.
500 Jahre nach dieser Weihe an die Gottesmutter Maria -1894 - stirbt in Altötting der letzte
Johann Birndorfer als Bruder Konrad im Rufe der Heiligkeit.
Vom einfachen, gottinnigen und heroischen Leben dieses Kapuziners, Bruder Konrad, der
1934 - vor 50 Jahren - in das Verzeichnis der Heiligen aufgenommen wurde, wollen die
folgenden Zeilen erzählen.
Inhaltsverzeichnis
Pfingsten – 20. Mai 1934
Die Birndorfer auf dem Venushof in Parzham
Der Birndorfer Hansl
Bauer auf dem väterlichen Hof
Der Weg ins Kloster
Das Kapuzinerkloster St. Anna (heute St. Konrad) in Altötting
Ordenskandidat Bruder Konrad (1849-1851)
Im Noviziat in Laufen (1851/52)
Pförtner in Altötting St. Anna
Vorbildliche Brüderlichkeit
Brotvater der Armen
“Lasst die Kinder zu mir kommen...“ (Mt 19,14)
Raue Gesellen
Des Aberglaubens und Betruges angeklagt (1856)
Treue zur alten Heimat
Geistliche Freundschaften
Verborgenes Apostolat
Besondere Gnadengaben
Ein Leben in Gehorsam, ohne Eigentum und in Keuschheit
Begnadetes Schweigen
Die Alexiuszelle
In Gottes Namen!
Staunen und Anbeten
Eucharistische Liebe
Ehrfurcht vor den Priestern
Dem Erlöserherzen Jesu geweiht
Liebfrauenminne
Ministrant Unserer Lieben Frau
Demut
1892 -letzter Heimatbesuch
Abschied von der Pforte
Der 18. April 1894
Seliger Heimgang
