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Aus dem Matthäusevangelium:
"Da antwortete Petrus: Du weißt, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Was werden wir dafür bekommen?
Jesus erwiderte ihnen: Amen, ich sage euch: Wenn die Welt neu geschaffen wird und der Menschensohn sich auf den Thron der Herrlichkeit setzt, werdet ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten. Und jeder, der um meines Namens willen Häuser oder Bruder, Schwestern, Vater, Mutter, Kinder oder Äcker verlassen hat, wird dafür das Hundertfache erhalten und das ewi-ge Leben gewinnen. Viele aber, die jetzt die Ersten sind, werden dann die Letzten sein, und die Letzten werden die Ersten sein." (Mt 19)
Aus dem Leben des Johannes Birndorfer
Die Geschwister bedrängten ihn, den elterlichen Hof zu übernehmen. Johannes lehn-te ab. Er selber schreibt später: "Es war Gottes Willen, ich musste alles verlassen, was mir lieb und teuer war, ich musste meinem Beruf nachkommen, ich konnte nicht anders." Johannes verzichtete auf sein Erbe. Einen Teil verfügte er für die Armen, einen anderen für die Erweiterung des Friedhofes von Wenig. Zum Abschied vom heimatlichen Hof richtete er vor seinem Hausaltar noch einige Worte an die Familie. Das Fortgehen fiel ihm nicht leicht. Seinem Neffen ist diese Stunde noch bis ins hohe Alter eindringlich in Erinnerung geblieben.
Gebet: Herr, unser Gott, du hast im Lauf der Geschichte immer wieder Menschen zu einer besonderen Aufgabe berufen. Du wolltest, dass Johannes Birndorfer alles verließ, um deinen Willen zu erfüllen. Schenke uns die rechte Haltung, damit wir uns im Irdischen nicht verlieren. Darum bitten wir durch Christus, unsern Herrn. Amen.